Blog des Monats

Die Blüte der Obstbäume geht inzwischen ihrem Ende zu, die des Rapses beginnt … und wir haben im Mai wieder einmal unser monatliches Treffen mit Ihrer Rubrik „DER BLOG DES MONATS“.

Diese Jahreszeit geht in einigen Regionen in der Regel mit der Ernte von Rapshonig einher. Die Saison startet vielversprechend für unsere Bienen, mit soliden Schwarmbildungen, starken Bienenvölkern und hervorragenden Honignoten!

Die Honigernte

Die Blüte fällt dieses Jahr je nach Region besonders üppig aus. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Rapshonig aus den Zargen zu ernten. Denn wenn er im Bienenstock gelassen wird, kristallisiert er schnell und kann bei der Sommerernte nicht mehr entnommen werden. Deshalb empfehlen wir allen Imkern, die ersten vollen Rähmchen abzuernten und schnell in Gläser abzufüllen.

Für Anfänger: Wenn Sie Ihren ersten Schwarm erst letzten Monat erhalten haben, machen Sie sich keine Sorgen, der Honig ist noch nicht erntebereit. Sie sollten allerdings die sonnigen Tage nutzen, um die Zargen einzusetzen (aber nur, wenn Sie das Füttern eingestellt haben, wenn Sie keinen Honig aus Roter Bete oder Zuckerrohr haben möchten!).

Das Herausnehmen der Zargen

Das Herausnehmen der Zargen zur Entnahme des in den letzten Wochen gesammelten Honigs ist eine Plünderung, die den Bienen nicht gefällt, wie Sie sich sicher vorstellen können …
Wir rufen dadurch Stress hervor, lösen Panik aus und bringen die Organisation des Bienenvolks durcheinander. Die Bienen reagieren auf unser Eingreifen aggressiv. Ernten Sie an einem sonnigen, windstillen Tag und bei erhöhten Temperaturen.
Zum Herausnehmen der Zargen stehen mehrere Methoden zur Verfügung und wir haben Ihnen hier die gebräuchlichsten zusammengestellt:

Mit dem Bienenbesen aus Rosshaar oder Nylon können Sie die Bienen abfegen. Je nachdem, wie man ihn anwendet, kann er jedoch zu aggressiven Reaktionen bei den Bienen führen. Er ist mit einem kräftigen Bürstenhieb und energisch zu verwenden. Wenn Sie zu sanft vorgehen, verfangen sich die Bienen im Besen und werden nervös. Tipp: Schütteln Sie zunächst Ihre Rähmchen vor dem Bienenstock, indem Sie mit der Hand kurz dagegen klopfen (aber nicht gegen den Bienenstock). So entfernen Sie einen Großteil der Bienen, die über die Tür wieder hereinfliegen werden. Anschließend fegen Sie die restlichen Bienen ab, bevor Sie das Rähmchen in eine leere Zarge setzen, die überdacht ist und über einen Boden verfügt, um einen Kasten zu formen. Ziel ist es, nicht mit Unmengen von Bienen im Inneren wieder wegzufahren!

Ich empfehle diese Technik, wenn Sie weniger als 10 Bienenstöcke am gleichen Standort haben, um eine Verärgerung der Bienen zu vermeiden, die sich auf das ganze Bienenhaus ausbreiten könnte, noch bevor Sie fertig sind.

Mathieu Domecq

Mit dem Laubbläser sind Sie schneller und es ist weniger anstrengend. Wenn ein Imker viele Bienenvölker hält, benutzt er den Laubbläser. Setzen Sie die Zarge auf Ihrem Dach ab, um sie mit einem starken Luftstoß abzublasen. Dieses Verfahren ist relativ kurz und dauert nur an die 3 Minuten. Die Bienen fliegen in die Luft und gruppieren sich vor dem Bienenstock. Sie werden nicht aggressiv.

Es besteht jedoch das Risiko, dass die Königin ins Gras fällt und nicht mehr zum Bienenstock zurückfindet. Das Bienenvolk wäre dann verwaist. Die beste Lösung besteht im Einsatz eines Königinnengitters für diese Operation.

Bienenfluchten eignen sich ideal für die Stadt-Imkerei und für Laien. Das beliebteste Modell ist die rautenförmige Bienenflucht. Sie basiert auf dem Prinzip eines abgeflachten Trichters. Da davon ausgegangen wird, dass sich die Bienen kontinuierlich zwischen dem Körper und den Zargen hin- und herbewegen, besteht der Sinn dieser Vorrichtung darin, eine Art Einbahnstraße zu schaffen. Die von diesem System blockierten Bienen können nicht mehr in der Zarge hochkrabbeln, wenn sie erst einmal unten sind.

Hierzu muss Ihr Rahmendeckel aus Holz mit einem mindestens 100 mm großen Loch in der Mitte versehen werden. An ihm wird die Bienenflucht 24 Stunden vor der Ernte (nach unten zeigend) zwischen dem Körper und der Zarge Ihres Bienenstocks befestigt, ohne die Rähmchen zu berühren. Ein Großteil der Bienen verlässt nachts die Honig-Rähmchen, um die Brut zu wärmen. Am nächsten Tag können Sie Ihre Zarge entnehmen und den Bienenstock wieder schließen. Achtung! Wenn sich Brut in der Zarge befindet, funktioniert dieses Verfahren nicht. Die Bienen werden sich nicht nach unten bewegen! Auch hier empfiehlt sich das Königinnengitter.

Bee

Die kenianische Beute

Lassen Sie uns zuguterletzt über die kenianische Beute reden. Dieses auch als Horizontalbeute bezeichnete Modell ist in Mode gekommen und zieht viel Neugier auf sich (lesen Sie den Artikel dieses Monats im Blog)!

Ich habe letzten Monat entschieden, ein solches Modell aufzustellen. Das Bienenvolk ist derzeit dabei, seine Waben aufzubauen. Aber ich werde sicher in einem späteren API-Artikel nochmals darauf zurückkommen, wie auch auf unsere Warré-Beuten und Stamm-Beuten.

La ruche Kenyane

Wir wünschen Ihnen eine reiche Ernte.

Bis zum nächsten Monat mit einem neuen IMKER des Monats!

LES RUCHERS DE MATHIEU
Photos ©lesruchersdemathieu

Working bee
Der Imker des Monats - Mai