API des Monats

Im Jahr 2026 sehen wir uns mit einer neuen Welle intensiver und lang anhaltender Hitzewellen konfrontiert. Während der Frühling dank idealer Wetterbedingungen auf eine außergewöhnliche Imkersaison hindeutete, wird der Sommer für viele Imker zum Albtraum. Angesichts der extrem hohen Temperaturen haben sich die Prioritäten der Bienenvölker schlagartig verlagert. Es geht nicht mehr darum, Honigvorräte anzulegen, sondern die Hitze zu überstehen.

Um die Brut auf ihrer optimalen Temperatur von etwa 35 °C zu halten, müssen die Bienen das Innere des Bienenstocks aktiv belüften und riesige Mengen Wasser dorthin transportieren. Die Verdunstung dieses Wassers wirkt wie eine natürliche Klimaanlage, doch diese thermische Rettung hat dramatische Folgen für die Produktion. Ein großer Teil der Arbeiterinnen wird ausschließlich als Wasserträgerinnen eingesetzt. Da sie damit beschäftigt sind, das Volk mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Brut zu füttern, können sich die Bienen nicht mehr dem Nektarsammeln widmen. Die Nektarernte kommt zum Stillstand, gerade in dem Moment, in dem die Natur ihre üppigsten Sommerblüten bietet.

Die beiden Säulen der Sommerimkerei, Lavendel und Sonnenblumen, sind von dieser Krise besonders stark betroffen. Imker, die ihre Bienenstöcke auf die Lavendelhochebenen umgesiedelt haben, sehen sich mit einer katastrophalen Bilanz konfrontiert, da die extreme Hitze die Pflanze daran hindert, ihren kostbaren Nektar abzusondern. Einige Honigwaben blieben leer und lieferten nicht einmal ein einziges Kilo Honig. Bei den Sonnenblumen ist die Bilanz ebenso bitter. Die Pflanzen sind aufgrund des Wasserstresses in Rekordzeit verdorrt. Innerhalb von nur zehn Tagen war die Blütezeit vorbei, die Blütenköpfe neigten sich zum Boden und vertrockneten, sodass für die bereits erschöpften Insekten nichts mehr zu ernten war.

Die Produktion von Sonnenblumenhonig geht dieses Jahr sehr schnell zur Ende.

Angesichts dieses frühen und abrupten Endes der Honigernte muss die Gesundheitsstrategie der Betriebe unverzüglich angepasst werden. Den Imkern blieb keine andere Wahl, als die Ernte bereits im Juli vorzuziehen, sobald die Blütezeit vorbei war. Das Warten bis Ende August oder September ist ein häufiger strategischer Fehler, den vor allem Hobbyimker begehen, die sich nach ihrem Urlaubskalender richten. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, die Bienenstöcke bereits im Juli von ihren Honigwaben zu befreien, um unverzüglich mit der Behandlung gegen Varroa destructor beginnen zu können. Dieser Parasit vermehrt sich umso schneller, je mehr die Bienenpopulation gegen Ende des Sommers abnimmt. Eine frühzeitige Behandlung garantiert das Überleben der zukünftigen Winterbienen – eine lebenswichtige Herausforderung für den Fortbestand des Bienenbestands, die keinerlei Verzögerung duldet.

Die Varroamilbe, ein beeindruckender Bienenräuber

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Wir sehen uns schon nächsten Monat wieder auf eurem API-Blog – mit eurem treuen Partner, Les Ruchers De Mathieu!

LES RUCHERS DE MATHIEU Honey & Beekeeping Shop Photos ©lesruchersdemathieu

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Miellerie & Magasin d’Apiculture

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